Vogelsfdorf-Badestelle

Geschichte entdecken

Fredersdorf-Vogelsdorf steht für Vergangenes, Wiederentdecktes und Neues und lädt Ausflügler zu einem historischen Sparziergang oder einer flotten Radtour ein.
Bereits 1376 erfuhren die kleinen Dörfer „Frederikstorpp“ und „Vogilsdorf“ ihre erste Erwähnung im Landbuch von Kaiser Karl IV und zeichnete sich schon damals durch die Nähe zu Berlin und der Lage an der alten Handels- und Poststraße Berlin-Küstrin-Königsberg, der heutigen B1, als ein attraktiver Ort aus. Im Laufe der Jahre fanden Adlige, Gutsherren und Fabrikanten hier ein zu Hause und hinterließe Ihre Spuren.

Mittelpunkt der einst als Angerdörfer angelegten Siedlungen waren die Gotteshäuser, die aufgrund von heftigen Zerstörungen heute als Barockkirchen erscheinen. Neben der 300 Jahre alten Barockkirche am Verdriesplatz ließ die Familie des Grafen Heinrich von Podewils (1696-1760) ein Familienerbbegräbnis errichten. Weiterführend kann man sich während einer Besichtigung des schon teilsanierten und -restaurierten alten Gutshofs mit Taubenturm und Kuhstall von der früheren Geschichte überzeugen. Die dort veranstalteten Festlichkeiten, wie Maibaumstellen, Kürbisfest und der traditionelle Weihnachtsmarkt erfreuen sich immer größer werdender Beliebtheit beim jungen und junggebliebenen Publikum. Wenige Minuten entfernt, zeugt eine erhaltene Gebäudefassade des Unternehmers und Maschinenfabrikanten Carl Gottlob Bohm von der Industrialisierung ab 1835 in Fredersdorf. Er wirkte als Patenthalter zum Glätten von Marmor entscheidend bei der Errichtung der Siegessäule in Berlin mit.

 

Gemeindeprofil Fredersdorf-Vogelsdorf

Fredersdorf-Vogelsdorf, gelegen an der S-Bahnlinie S 5 Berlin/ Spandau – Strausberg-Nord, mit Autobahnanschluss A 10, Berlin-Hellersdorf und den BMO-Buslinien 932, 933, 951 zählt zu den Orten rings um die Bundeshauptstadt, in denen zu wohnen, zu leben und zu arbeiten immer attraktiver wird.
Bei der Gründung der amtsfreien Gemeinde am 5. Dezember 1993 wurde die Einwohnerzahl mit 7 000 angegeben. Aus den selbstständigen Orten Fredersdorf und Vogelsdorf entstand die Gemeinde Fredersdorf-Vogelsdorf, die jetzt über 13 000 Einwohner zählt.
Die schöne Landschaft, geprägt von Wald, Wiesen, Ackerland und kleinen Seen, mit vielen in der Nähe gelegenen bekannten und lohnenswerten Ausflugszielen, ermöglicht besonders Familien mit Kindern eine erholsame Freizeitgestaltung.
Die Nähe zur Bundeshauptstadt ist nach wie vor einer der wesentlichsten Faktoren für den Bevölkerungszuwachs in der Gemeinde. 20 Kilometer sind es vom Ort bis in das Zentrum von Berlin.

Nach wie vor arbeiten viele Bürgerinnen und Bürger aus Fredersdorf-Vogelsdorf in der Bundeshauptstadt. Wer sich nicht dem Stress des dichten Straßenverkehrs aussetzen will, ist ebenso bequem und manchmal sogar schneller mit der S-Bahn in Berlin. Die Nord-Süd-Anbindung mit behindertengerechter Fußgängerbrücke am S-Bahnhof Fredersdorf war einer der umfangreichsten Investitionsmaßnahmen der Gemeinde. Es ist ein moderner Bahnhof mit neuer Zufahrtsstraße, Buswendeschleife, Parkflächen und Fahrradabstellanlage entstanden. Das Bild der Gemeinde hat sich in den letzten 15 Jahren stark verändert. Im Ort sind Einfamilienhäuser und Mietwohnungen gebaut worden, es entstand alten- und behindertengerechter Wohnraum. Restaurierte Fassaden tragen zum neuen Erscheinungsbild bei und die weitere Instandsetzung und Erneuerung der Verkehrswege verbessert die Infrastruktur in der Gemeinde. Gute Einkaufsmöglichkeiten in allen Ortsteilen, Ärzte, Apotheke, Gastronomie, Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe bieten eine hohe Wohnqualität.
An Stelle des halb verfallenen alten Schlosses mit dem umliegenden Park in Fredersdorf-Süd entstanden die Seniorenwohn- und Pflegeanlage und altersgerechter Wohnraum.

Im Ort befinden sich drei moderne Schulen, deren Träger die Gemeinde Fredersdorf-Vogelsdorf ist: eine Oberschule und zwei Grundschulen, die über gut ausgestattete Horte verfügen.

Katharinenhöfe

Kirche in Fredersdorf

Der Verdriesplatz, der von der barocken Kirche, dem Mausoleum und alten Gebäuden auf den Gutshofgelände mit dem Taubenturm umsäumt wird, haben unter Einbeziehung der neuen Architektur die Seniorenwohn- und Pflegeanlagen Katharinenhöfe ein neues Gesicht erhalten.

Alte Dorfromantik im kleinen Ortskern mit der restaurierten Kirche und eine gartenstädtische Siedlungsstruktur prägen besonders den Ortsteil Vogelsdorf.

Vogelsdorfer Kirche

Dem gegenüber steht die hektische Betriebsamkeit, wie sie nur ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt wie die B1 hervorbringt. Das Multicenter in Vogelsdorf, direkt an der B1/5 und an der Autobahnauffahrt gelegen, ist inzwischen zu einem, über die Nachbargemeinden hinaus, gut besuchten Einkaufszentrum geworden. Nur wenige hundert Meter davon entfernt fügt sich ein neues Wohngebiet in die gewachsene Siedlungsstruktur und seine intakte Natur ein. Auch der Krumme See hat seine romantischen Reize nicht verloren und bei Spaziergängen an seinen Ufern ist von Hektik nichts zu spüren.

qkm Gesamtfläche
Bevölkerung