Unterwegs in der Natur

Ruedersdorf

Die Luft ist klar und belebend im sattgrünen, waldreichen Rüdersdorf samt dessen Ortsteilen Hennickendorf, Herzfelde und Lichtenow. Wandernd, reitend und radelnd lassen sich alle dortigen Sehenswürdigkeiten aktiv erkunden. Der „66-Seen-Wanderweg“ führt entlang am Kalksee, dem Großen und Kleinen Stienitzsee zu den „Lange-Damm-Wiesen“, einem der ältesten Naturschutzgebiete Deutschlands. Auf diesem Pfad bietet der Hennickendorfer Wachtelturm eine hervorragende Gelegenheit zur Rast und nach 96 Stufen Aufstieg eine fantastische Panoramasicht auf das Märkische Land bis zum Berliner Fernsehturm. Ein kleines Juwel frühgotischer Baukunst ist die im 13. Jahrhundert errichtete Herzfelder Kirche. Der Europäische Fernradweg R1 von Boulogne-sur-Mer in Frankreich nach Sankt Petersburg in Russland führt direkt über Lichtenow mit seinem in die Kirchenmauer eingebauten Spritzenhaus.

 

Wasser und Gesundheit

See

Wasser ist das bestimmende Element der Gemeinde Rüdersdorf bei Berlin, 30 km östlich der Hauptstadt. Bootsfahrten führen Gäste vom Berliner Müggelsee über den Flakensee zum malerischen Rüdersdorfer Kalksee. Die pure Erholung ist hier am, im und auf dem Wasser zu finden. Badefreuden und perfekte Rudersportbedingungen – im fast 100 Jahre alten Traditionsverein Kalkberge – werden zudem geboten. Per Kanu oder Dampfer geht es dann vom Mühlenfließ aus weiter zum Großen Stienitzsee.

Wasser und Gesundheit

Bis heute ist Rüdersdorf ein wichtiger, traditioneller Industrie­standort in Brandenburg mit ausgezeichneter Infrastruktur. Im Mittelpunkt steht nach wie vor die Baustoffindustrie. In den vergangenen Jahren hat sich Rüdersdorf daneben auch zu einem bedeutenden Gesundheitsstandort etabliert. Seit 2009 verfügt die Gemeinde u.a. über eines der modernsten Krankenhäuser
Brandenburgs.

Museumspark Rüdersdorf

Der Abbau von Kalkstein in Rüdersdorf begann schon im 13. Jahrhundert. Damals wurde der Stein als Werkstein gebrochen. In den folgenden Jahrhunderten nahm die Bedeutung von gebranntem Kalk und dann auch Zement immer weiter zu, und Rüdersdorf wurde zum Baustofflieferanten für Berlin und der gesamten Region. Im Jahr 2062, wenn der Abbau beendet ist, wird sich auf dem 4 km² großem Areal ein riesiger See erstrecken.

Gegründet wurde der Museumspark im Jahr 1993/94. Zur Wendezeit kümmerten sich Denkmal- und Umweltaktivisten, Politiker und vor allem die Bergleute selbst
um den Erhalt der weltweit einzigartigen Bauwerke.

 

Heute können die Besucher des Museumsparkes „Historischen Berg- und Kalkwerkes“ vielfältige Angebote in unserer Tourismusinformation buchen:

  • historische Führungen zum Bergbau und zur Funktionsweise der alten Öfen, Tunnel und Transportanlagen
  • geologische Führungen im Tagebau, wo Abdrücke von Muscheln, Kleingetier und Kristalle gesammelt werden
  • Land Rover Touren am Tagebau, bei der Aktuelles zur Kalksteingewinnung erzählt wird
  • Kanu-Touren auf den Rüdersdorfer Gewässern
  • E-Bikes für die Entdeckung der drei Türme Wanderung
  • Go-Karts für Kinder zur Entdeckung des Museumsparks
  • Tickets z.B. für den „Rüdersdorfer Operettensommer“
  • Übernachtungen in unserer Region
  • Eheschließungen im Museumspark

 

Eine Ausstellung informiert über:

  • die Geologie und zeigt Gletschertöpfe und Saurier
  • die alten Bergbaumethoden und die Bergbautraditionen
  • Otto Torell, der die Eiszeittheorie in Rüdersdorf begründete
  • Alexander von Humboldt, der die Geothermie in Rüdersdorf entdeckte

Aber der Museumspark, den Sie auch mit dem Dampfer aus Berlin erreichen können, hat noch mehr zu bieten: Unsere weltweit einzigartigen Industriedenkmäler werden nicht nur gern für Hollywoodfilme genutzt, auch Veranstaltungen wie Walpurgisnacht, Bergmannsfest, Operettensommer, Pyrogames, Halloween bieten Tausenden Unterhaltung. Unternehmen, Vereine und Privatleute können die „alten Gemäuer“ gern für ihre Events mieten. Ob Kindergeburtstage, Hochzeit, Firmenfeiern oder Produktpräsentation:

Eine außergewöhnliche Location
ist Ihnen sicher!

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